Christian Pudzich

Kin­der­mö­bel kau­fen: 5 Tipps für die Aus­wahl

22. 08. 2024

Lesedauer: 6 Minuten

Die Aus­wahl der rich­ti­gen Kin­der­mö­bel kann lang­fris­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit und den Lern­erfolg eines Kin­des haben. Wor­auf kommt es also beim Kauf an?

Das Ende der Som­mer­fe­ri­en bedeu­tet für Kin­der und Jugend­li­che vor allem eines: Ver­än­de­rung! Denn egal, ob der Wech­sel vom Kin­der­gar­ten in die Grund­schu­le oder die Ver­set­zung in eine neue Klas­se ansteht – ein neu­es Schul­jahr bedeu­tet neue Her­aus­for­de­run­gen und Auf­ga­ben.

Glei­ches gilt auch für die Eltern, denn der Start des Schul­jahrs ist immer auch mit neu­en Anschaf­fun­gen ver­bun­den. Neben der Anschaf­fung von Schul­bü­chern, Schnell­hef­tern, Schul­ran­zen und Co. steht daher häu­fig zu Beginn eines neu­en Schul­jahrs auch die (Um-)Gestaltung des Kin­der­zim­mers an.

Der alte Schreib­tisch oder Schreib­tisch­stuhl sind zu klein (oder bei Erst­kläss­lern noch gar nicht vor­han­den), es wird mehr Abla­ge­flä­che benö­tigt oder der Geschmack der Klei­nen hat sich ver­än­dert, sodass die­se bei Mama und Papa selbst kund­tun, dass die aktu­el­len Möbel nicht mehr zum „neu­en Lebens­ab­schnitt“ pas­sen. Doch wor­auf soll­te man beim Kauf von Kin­der­mö­beln ach­ten?

Im Prin­zip gel­ten beim Kin­der­mö­bel-Kauf die­sel­ben Kri­te­ri­en wie für Möbel in ande­ren Räu­men: Die
wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten sind Funk­tio­na­li­tät, Ergo­no­mie und Sicher­heit. Dar­über hin­aus soll­ten sie
natür­lich auch einen rich­ti­gen Wohl­fühl­cha­rak­ter haben.

Siche­re Kin­der­mö­bel

Möbel gel­ten dann als kin­der­si­cher, wenn sie kei­ne schar­fen Ecken und Kan­ten haben sowie stand­fest und kipp­si­cher sind. Hoch­wer­ti­ge Möbel – etwa aus Voll­holz – mögen zwar einen höhe­ren Anschaf­fungs­preis haben, sind dau­er­haft gese­hen jedoch die loh­nen­de­re Inves­ti­ti­on. Sie über­zeu­gen näm­lich mit hoher Belast­bar­keit und hal­ten auch hef­ti­gem Toben stand. Ist das Holz der Möbel behan­delt, soll­ten Sie vor dem Kauf unbe­dingt sicher gehen, dass die­ses schad­stoff­ge­prüft ist.

Ergo­no­mi­sche Kin­der­mö­bel

Eben­so wich­tig wie im Home­of­fice oder Büro ist das The­ma Ergo­no­mie: Hier besteht die zusätz­li­che
Her­aus­for­de­rung, dass Kin­der wei­ter­wach­sen. Möbel für das Kin­der­zim­mer soll­ten daher in der Höhe ver­stell­bar sein und im Ide­al­fall mit­wach­sen. Die meis­ten Her­stel­ler bie­ten bereits eine Viel­zahl von mit­wach­sen­den Möbeln an. Ein Bei­spiel ist hier der Schreib­tisch „Cham­pi­on“ des baden-würt­tem­ber­gi­schen Her­stel­lers Moll. Er lässt sich nicht nur in der Höhe ver­stel­len, auch die Tisch­plat­te kann geneigt wer­den, um eine opti­ma­le Arbeits­po­si­ti­on zu gewähr­leis­ten.

Ori­gi­nal Stei­fen­sand hat mit dem Mini­Mo­ve einen Schreib­tisch­stuhl für Kin­der auf den Markt gebracht, der sich durch sei­ne ergo­no­mi­sche Anpas­sungs­fä­hig­keit und moder­nes Design aus­zeich­net.

ORIGINAL STEIFENSAND MINIMOVE: Der Stuhl ist stu­fen­los höhen­ver­stell­bar und passt sich der Kör­per­grö­ße des Kin­des an, sodass er mit­wächst. Geeig­net ist er für Kin­der mit einer Kör­per­grö­ße zwi­schen 1,19 m und 1,76 m.

Der Mini­Mo­ve ist stu­fen­los höhen­ver­stell­bar und passt sich damit der Kör­per­grö­ße des Kin­des an, sodass er mit­wächst. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind die Sitz­hö­hen­ver­stel­lung für Kin­der ab 25 kg, die
Rücken­tie­fen­ver­stel­lung um 90 mm sowie die Höhen­ver­stel­lung des Rücken­pads um 80 mm.

Die run­de Sitz­flä­che des Mini­Mo­ve bie­tet Bewe­gungs­frei­heit, die Gesund­heit und Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit för­dert. Zudem besteht der Stuhl teil­wei­se aus Recy­cling­ma­te­ria­li­en, was ihn zu einer umwelt­freund­li­chen Wahl macht. Geeig­net ist der Mini­Mo­ve für Kin­der mit einer Kör­per­grö­ße zwi­schen 1,19 m und 1,76 m und ist in ver­schie­de­nen Far­ben und Stof­fen ver­füg­bar.

Ein wei­te­res Bei­spiel für einen Schreib­tisch­stuhl für Kin­der ist der Swo­ops­ter von Aeris. Die­ser för­dert
durch sei­ne 3D-Tech­no­lo­gie dyna­mi­sches Sit­zen. Durch sei­ne Fede­rung passt sich der Sitz den Bewe­gun­gen des Kin­des an, was die Rücken­mus­ku­la­tur stärkt und eine gesun­de Hal­tung unter­stützt.

SWOOPSTER VON AERIS: Der Swopps­ter eig­net sich für Kin­der im Alter von vier bis
zwölf Jah­ren – oder für eine Kör­per­grö­ße von bis zu 160 cm.

Der Swopps­ter ist höhen­ver­stell­bar und eig­net sich für Kin­der im Alter von vier bis zwölf Jah­ren – oder für eine Kör­per­grö­ße von bis zu 160 cm. Zudem über­zeugt er mit moder­nen Designs und einer robus­ten Ver­ar­bei­tung.

Kom­fort und Funk­tio­na­li­tät ver­spricht auch der Mini­style des Her­stel­lers Nowy Styl. Der Stuhl ver­fügt über eine Rücken­scha­le aus Kunst­stoff, die in ver­schie­de­nen, kind­ge­rech­ten Designs – im Piraten‑, Fuß­ball- oder Prin­zes­sin­nen-Look – ver­füg­bar ist. Die Rücken­leh­ne und die Sitz­tie­fe las­sen sich manu­ell mit einem Schraub­rad an die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se anpas­sen, um eine opti­ma­le Unter­stüt­zung des Rückens zu gewähr­leis­ten.

MINISTYLE VON NOWY STYL: Die Sitz­hö­he des Stuhls ist durch einen Gas­lift ein­stell­bar, sodass
auch der Mini­style mit dem Kind mit­wach­sen kann.

Die Sitz­hö­he des Stuhls ist durch einen Gas­lift ein­stell­bar, sodass auch der Mini­style mit dem Kind mit­wach­sen kann. Mit fes­ten oder ohne Arm­leh­nen und Rol­len für ver­schie­de­ne Boden­ar­ten ist der Mini­style eine fle­xi­ble Lösung für jedes Kin­der­zim­mer.

Im Trend: mul­ti­funk­tio­na­le Kin­der­mö­bel

Die Bei­spie­le ver­deut­li­chen, dass der Markt für Kin­der­mö­bel in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stark gewach­sen ist. Ein aktu­el­ler Trend sind dabei mul­ti­funk­tio­na­le Möbel, die meh­re­re Auf­ga­ben erfül­len kön­nen. So gibt es Schreib­ti­sche mit inte­grier­ten Regal­sys­te­men oder Bet­ten, die gleich­zei­tig als Spiel- oder Arbeits­be­reich genutzt wer­den kön­nen.

Und natür­lich fin­den auch tech­no­lo­gi­sche Gad­gets zuneh­mend ihren Platz im Kin­der­zim­mer: Smar­te Schreib­tisch­lam­pen mit USB-Anschlüs­sen, inte­grier­ten Laut­spre­chern oder sogar Sprach­steue­rung sind nur eini­ge Bei­spie­le. Auch Möbel mit ein­ge­bau­ten Lade­sta­tio­nen für Tablets und Smart­phones wer­den immer belieb­ter.

Gera­de die Aus­stat­tung des Schreib­ti­sches kann das Ler­nen unter­stüt­zen: Nicht nur, dass alles griff­be­reit ist – Kin­der­schreib­ti­sche wol­len auch krea­tiv und bunt sein, damit das Ler­nen nicht so lang­wei­lig wird. Ob Tisch­lam­pen, Schreib­tisch­un­ter­la­gen, Tafeln, Stif­te­be­häl­ter oder Glo­bus: Mit den rich­ti­gen Uten­si­li­en lässt sich eine indi­vi­du­el­le und krea­ti­ve Lernat­mo­sphä­re schaf­fen. Denn: Die Optik der Möbel spielt natür­lich eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le. Vie­le Möbel gera­de für klei­ne­re Kin­der sind kun­ter­bunt, ganz so, wie es den Klei­nen am bes­ten gefällt.

Die­se Vor­lie­be für schril­le Far­ben ver­schwin­det mit zuneh­men­dem Alter jedoch meist, wes­halb der Nach­wuchs ab einem bestimm­ten Alter plötz­lich ande­re Möbel haben möch­te. Daher ist es rat­sam, gera­de mit­wach­sen­de und höher­prei­si­ge Möbel­stü­cke in eher neu­tra­len Far­ben zu wäh­len. Farb­li­che Akzen­te las­sen sich dann immer noch mit Deko­ra­ti­ons­ele­men­ten set­zen.

INFO

Fünf Tipps für den Kauf von Kin­der­mö­beln

Sicher­heit zuerst: Ach­ten Sie dar­auf, dass die Möbel kei­ne schar­fen Kan­ten oder Ecken haben und kipp­si­cher sind. Prü­fen Sie, ob das ver­wen­de­te Holz schad­stoff­ge­prüft ist.

Ergo­no­mie beach­ten: Wäh­len Sie Möbel, die in der Höhe ver­stell­bar sind und mit dem Kind mit­wach­sen kön­nen. Ergo­no­mi­sche Möbel unter­stüt­zen eine gesun­de Kör­per­hal­tung und kön­nen lang­fris­tig Rücken­schmer­zen vor­beu­gen.

Qua­li­tät vor Preis: Inves­tie­ren Sie in hoch­wer­ti­ge Möbel, die lang­le­big und belast­bar sind. Möbel aus Voll­holz sind zwar teu­rer, hal­ten jedoch län­ger und sind wider­stands­fä­hi­ger.

Design und Far­be: Wäh­len Sie neu­tra­le Far­ben für teu­re­re, mit­wach­sen­de Möbel­stü­cke. Farb­li­che Akzen­te kön­nen mit Deko­ra­ti­ons­ele­men­ten gesetzt wer­den, die leich­ter aus­tausch­bar sind, wenn sich der Geschmack des Kin­des ändert.

Indi­vi­du­el­le Anpas­sun­gen: Ach­ten Sie dar­auf, dass die Möbel den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen Ihres Kin­des ent­spre­chen. Ein beque­mer, gut ein­ge­stell­ter Stuhl und ein pas­sen­der Schreib­tisch kön­nen die Kon­zen­tra­ti­on und das Wohl­be­fin­den erheb­lich ver­bes­sern

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