Graziella Mimic

Nach­hal­tig­keit in der Wirt­schaft – 12 Unter­neh­men kom­men zu Wort

31. 01. 2024

Lesedauer: 23 Minuten

Wol­len sich Fir­men und Orga­ni­sa­tio­nen ernst­haft mit Nach­hal­tig­keit aus­ein­an­der­set­zen, tun sie gut dar­an, das The­ma zu einem zen­tra­len Bestand­teil ihrer Unter­neh­mens­kul­tur zu machen. So müs­sen sie dafür sor­gen, dass sämt­li­che Mit­ar­bei­ter die Bedeu­tung von Nach­hal­tig­keit ver­ste­hen und sich mit den Unter­neh­mens­wer­ten und ‑zie­le iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Bei­spiels­wei­se regel­mä­ßi­ge Schu­lun­gen und Work­shops hel­fen dabei, das Bewusst­sein für Umwelt­the­men zu schär­fen und das Enga­ge­ment der Beleg­schaft in die­sem Bereich zu för­dern.

Allem vor­an ist es wich­tig, dass Nach­hal­tig­keits­zie­le nicht nur auf dem Papier ste­hen, son­dern aktiv in den Arbeits­all­tag inte­griert wer­den. Dies kann etwa durch die Ein­füh­rung umwelt­freund­li­cher Arbeits­prak­ti­ken wie unter ande­rem Recy­cling oder Ener­gie­ein­spa­run­gen erfol­gen.

Doch auch die Part­ner eines Unter­neh­mens gilt es, bei der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie unbe­dingt zu berück­sich­ti­gen, wes­halb sich die Prü­fung ihrer Nach­hal­tig­keits­leis­tung eben­falls als äußerst wich­tig erweist.

Nicht zuletzt soll­te eine nach­hal­ti­ge Unter­neh­mens­kul­tur schließ­lich auch die sozia­le Ver­ant­wor­tung des Unter­neh­mens beto­nen. Dies bedeu­tet, fair und respekt­voll mit Mit­ar­bei­tern, Kun­den und Lie­fe­ran­ten umzu­ge­hen und sozia­le Pro­jek­te zu unter­stüt­zen. Trans­pa­renz und Offen­heit sind hier­bei von gro­ßer Bedeu­tung, um das Ver­trau­en der Stake­hol­der zu gewin­nen und zu erhal­ten.

FACTS stell­te nam­haf­ten Unter­neh­men fol­gen­de Fra­gen:


1) Wie wird das The­ma Nach­hal­tig­keit in Ihrem Unter­neh­men kom­mu­ni­ziert?


2) Wie wer­den Lie­fe­ran­ten und Part­ner auf ihre Nach­hal­tig­keits­leis­tung geprüft?




Bernd Kuhn, Lei­ter Qua­li­täts­si­che­rung bei AGFEO


1)

Die offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on zum The­ma Nach­hal­tig­keit inner­halb des Betriebs wird bei AGFEO groß­ge­schrie­ben. Daher ist es uns ein Anlie­gen, sicher­zu­stel­len, dass jeder Mit­ar­bei­ten­de die Mög­lich­keit hat, sei­ne Vor­schlä­ge zur Opti­mie­rung von Pro­zes­sen oder zur effi­zi­en­te­ren Nut­zung von Res­sour­cen mit­zu­tei­len – die Türen für krea­ti­ve Ideen ste­hen immer offen! So wur­de unter ande­rem ein von der Mar­ke­ting­ab­tei­lung ent­wor­fe­nes Pla­kat zur Anre­gung von Ener­gie­spar­maß­nah­men im kom­plet­ten Betrieb aus­ge­hängt, um die Mit­ar­bei­ten­den wei­ter zu sen­si­bi­li­sie­ren (sind PC, Licht und Hei­zung nach Arbeits­en­de aus­ge­schal­tet?). Es soll zum Nach­den­ken anre­gen, denn jeder Ein­zel­ne kann hier sei­nen Bei­trag leis­ten.

Im Rah­men unse­rer Kli­ma­neu­tra­li­tät gab es auch meh­re­re Ver­an­stal­tun­gen der Geschäfts­lei­tung, sowie Inter­views im Social-Media-Bereich, um unse­re Kli­ma­neu­tra­li­täts­zie­le zu kom­mu­ni­zie­ren und tie­fe­re Ein­bli­cke in unse­re Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie zu bie­ten.

Es ist erfreu­lich zu sehen, dass unse­re Bemü­hun­gen in der Beleg­schaft auf posi­ti­ve Reso­nanz sto­ßen.


2)

Bis dato haben wir unse­re Lie­fe­ran­ten noch nicht aktiv auf ihre Nach­hal­tig­keits­leis­tung geprüft, stel­len aber fest, dass immer mehr Lie­fe­ran­ten und Unter­neh­men die­ses wich­ti­ge The­ma in den Fokus stel­len. Die­se zuneh­men­de Sen­si­bi­li­sie­rung könn­te zum Teil durch unse­ren öffent­li­chen Umgang mit dem The­ma zurück­zu­füh­ren sein.

Bei Lie­fe­ran­ten unse­rer OEM-Pro­duk­te konn­ten wir so bei­spiels­wei­se Ein­fluss auf die Art der Ver­pa­ckung neh­men. Der Weg­fall von Plas­tik­beu­teln bei OEM-Pro­duk­ten oder Trays für Fer­ti­gungs­tei­le ist hier etwa auf unse­re Inter­ven­ti­on hin umge­setzt wor­den. Dies spart Res­sour­cen und schont die Umwelt. Ein wei­te­res Bei­spiel ist der Ein­satz von Pen­del­ver­pa­ckun­gen, die wir erfolg­reich in Zusam­men­ar­beit mit eini­gen Lie­fe­ran­ten im Betrieb ein­ge­setzt haben.

Wir sind zuver­sicht­lich, dass unser Ansatz wei­ter­hin posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen haben wird und wir gleich­zei­tig unse­re Geschäfts­be­zie­hun­gen stär­ken kön­nen, indem wir gemein­sam mit unse­ren Lie­fe­ran­ten auf eine nach­hal­ti­ge­re Zukunft hin­ar­bei­ten.





Patrick Bisch­off, Direc­tor Mar­ke­ting & Stra­tegy, Digi­tal Prin­ting & Solu­ti­ons, Canon Deutsch­land GmbH


1)

Mit Kyos­ei, japa­nisch für „Leben und Arbei­ten für das Gemein­wohl“ haben wir unter ande­rem Respekt, Diver­si­ty und Nach­hal­tig­keit schon seit den frü­hen 1990er Jah­ren in unse­rer Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie ver­an­kert. Damals wur­de das ers­te Toner-Recy­cling­pro­gramm ein­ge­führt. Heu­te ist es selbst­ver­ständ­lich, Kreis­lauf­wirt­schaft bei der Ent­wick­lung neu­er Pro­duk­te immer mit­zu­den­ken. Seit 2008 haben wir 44.343 Ton­nen Kunst­stoff aus gebrauch­ten Pro­duk­ten recy­celt und wie­der ein­ge­setzt und 35.216 Ton­nen von Pro­duk­ten und Tei­len sind direkt wie­der­ver­wer­tet wor­den, unse­re ImageRUN­NER ES-Serie besteht zu 90 Pro­zent aus recy­cel­tem Mate­ri­al. Auch lokal enga­gie­ren wir uns wo immer mög­lich für nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten: Bei Müll­ver­mei­dung und Ent­sor­gung, Was­ser­ein­spa­rung, Hei­zen und Kli­ma. Unser Team CSR betei­ligt sich an sozia­len Pro­jek­ten und hat auf dem Fir­men­ge­län­de zwei Bie­nen­völ­ker ange­sie­delt, die von Mit­ar­bei­ten­den betreut wer­den. In Kür­ze geht noch die PV-Anla­ge in Betrieb, die rund ein Drit­tel des Jah­res­be­darfs mit Son­nen­strom abde­cken wird und unse­re Fir­men­flot­te wird suk­zes­si­ve auf Elek­tro­mo­bi­li­tät umge­stellt.

Nach­hal­tig­keit ist in jedem unse­rer inter­nen News­let­ter The­ma, ist ein fes­ter Tages­ord­nungs­punkt in Abtei­lungs- und Town­hall­mee­tings und weil den Kol­le­gIn­nen die­se The­men wirk­lich wich­tig sind, tei­len sie das auch ger­ne über ihre pri­va­ten Social Media Accounts.


2)

Canon hat bereits 1997 sei­nen „Glo­bal Canon Green Pro­cu­re­ment Gui­de“ her­aus­ge­ge­ben und zusam­men mit Lie­fe­ran­ten ver­schie­de­ne Umwelt­stra­te­gien in allen Berei­chen der Unter­neh­mens­tä­tig­keit geför­dert. Seit­her hat das The­ma Nach­hal­tig­keit, vor allem der Aspekt Kreis­lauf­wirt­schaft, kon­ti­nu­ier­lich an Bedeu­tung gewon­nen. Wir erle­ben in der Indus­trie zur­zeit, wie sich die Lie­fe­ran­ten-Kun­den-Bezie­hung zu einer Part­ner­schaft ent­wi­ckelt, in der man gemein­sam dar­an arbei­tet, hohe sozia­le Stan­dards zu garan­tie­ren und Lösun­gen für umwelt­freund­li­che­re Pro­duk­te zu ent­wi­ckeln. Daher haben wir uns der Respon­si­ble Busi­ness Alli­ance ange­schlos­sen, deren Richt­li­ni­en wir über­nom­men haben, um die Stan­dards der sozia­len Ver­ant­wor­tung zu for­mu­lie­ren.

Im Ver­gleich zu vie­len Wett­be­wer­bern besitzt und betreibt Canon die meis­ten Fabri­ken selbst, wes­halb wir unse­re hohen Nach­hal­tig­keits­stan­dards bes­ser kon­trol­lie­ren und garan­tie­ren kön­nen. Unser Stand­ort im hes­si­schen Gie­ßen bei­spiels­wei­se ist dabei ein wich­ti­ger Zulie­fe­rer, da dort unse­re wie­der­auf­be­rei­te­ten Office-Sys­te­me der imageRUN­NER ADVANCE ES-Rei­he gebaut wer­den. Die Ein­kaufs­ab­tei­lun­gen, vor allem die bei Canon Inc., die für den Mate­ri­al­ein­kauf zur Pro­duk­ti­on zustän­dig sind, über­prü­fen und bewer­ten regel­mä­ßig die sozia­le Ver­ant­wor­tung der Lie­fe­ran­ten. Wer die­ser Prü­fung nicht stand­hält, muss kor­ri­gie­ren­de Maß­nah­men ent­wi­ckeln und deren kon­se­quen­te Umset­zung nach­wei­sen.




Dirk Hui­sin­ga, Sales Mana­ger Euro­pe bei der Con­cept GmbH


1)

Nach­hal­tig­keit ist das Herz­stück unse­rer Fir­men­kul­tur und durch­dringt jede Facet­te unse­rer Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten. Wir ver­ste­hen es als unse­re Auf­ga­be und Ver­pflich­tung, unse­re Mit­ar­bei­ter kon­ti­nu­ier­lich in umwelt­be­wuss­tem Ver­hal­ten zu schu­len und zu för­dern. Unser Mot­to „Was wir heu­te tun, ent­schei­det dar­über, wie die Welt von mor­gen gestal­tet wird“ ver­kör­pert unser tie­fes Enga­ge­ment im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del.

Durch regel­mä­ßi­ge Ana­ly­sen unse­rer Kli­ma­aus­wir­kun­gen iden­ti­fi­zie­ren wir die emis­si­ons­in­ten­sivs­ten Seg­men­te unse­res Geschäfts und ent­wi­ckeln effek­ti­ve Stra­te­gien zur Reduk­ti­on unse­res CO₂-Fuß­ab­drucks. Auch set­zen wir auf die kon­se­quen­te Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien, unter­mau­ert durch den Ein­satz einer eige­nen PV-Anla­ge, die unse­ren gesam­ten Strom­be­darf deckt.

Mit unse­rem „GREEN PrintMOTION“-Label schaf­fen wir Trans­pa­renz über die Umwelt­ver­träg­lich­keit unse­rer Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen. Die­ses Label infor­miert auf einen Blick über Ener­gie­ver­brauch, CO₂-Emis­sio­nen und poten­zi­el­len Res­sour­cen­ver­brauch. Wir legen gro­ßen Wert auf lang­le­bi­ge Pro­duk­te, die durch ihre lan­gen War­tungs­in­ter­val­le und hohe Effi­zi­enz in der Nut­zung von Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en Res­sour­cen spa­ren und den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck mini­mie­ren. Auch unter­stüt­zen wir unse­re Kun­den dabei, vor­han­de­nen Pro­duk­ten durch Repa­ra­tur ein zwei­tes Leben zu schen­ken. Unser euro­pa­wei­tes Ser­vice­netz­werk LKS ermög­licht es uns, in mehr als 21 Län­dern prä­sent zu sein und exzel­len­ten stan­dar­di­sier­ten Ser­vice zu bie­ten. Die­se enge Ver­net­zung und pro­fes­sio­nel­le Betreu­ung befä­hi­gen unse­re Kun­den, nach­hal­ti­ge und zugleich wirt­schaft­lich sinn­vol­le Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.


2)

Für die CONCEPT GmbH ist die sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl und Über­prü­fung von Lie­fe­ran­ten und Geschäfts­part­nern hin­sicht­lich ihrer Nach­hal­tig­keits­leis­tun­gen ein ent­schei­den­der Pro­zess. Die­ser Pro­zess gewähr­leis­tet die Inte­gri­tät und Kon­sis­tenz unse­rer eige­nen Umwelt- und Sozi­al­stan­dards ent­lang der gesam­ten Lie­fer­ket­te. Es ist uns ein Anlie­gen, dass unse­re tief ver­wur­zel­ten Wer­te und Nach­hal­tig­keits­zie­le nicht nur inner­halb unse­res Unter­neh­mens, son­dern in jedem Glied unse­rer Lie­fer­ket­te aktiv umge­setzt wer­den.

Die­ser Pro­zess umfasst eine kon­ti­nu­ier­li­che und gründ­li­che Über­wa­chung unse­rer Lie­fe­ran­ten und Part­ner, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich ihrer Ein­hal­tung von Umwelt­stan­dards, sozia­ler Ver­ant­wor­tung und ethi­scher Geschäfts­prak­ti­ken. In unse­rer Rol­le als loka­ler Han­dels­part­ner in einer glo­bal ver­netz­ten Wirt­schaft ist es uns zwar nicht immer mög­lich, Pro­duk­ti­ons­stät­ten unse­rer Lie­fe­ran­ten per­sön­lich zu inspi­zie­ren, doch haben wir effek­ti­ve Mecha­nis­men ent­wi­ckelt, um die Ein­hal­tung unse­rer Stan­dards sicher­zu­stel­len.

Ein Schlüs­sel­ele­ment in die­sem Pro­zess sind Zer­ti­fi­zie­run­gen. Wir legen beson­de­ren Wert dar­auf, dass unse­re Lie­fe­ran­ten und Geschäfts­part­ner über rele­van­te Nach­hal­tig­keits­zer­ti­fi­ka­te ver­fü­gen, wie zum Bei­spiel die ISO 14001 für Umwelt­ma­nage­ment oder die SA8000 für sozia­le Ver­ant­wor­tung. Die­se Zer­ti­fi­ka­te sind ein ver­läss­li­cher Indi­ka­tor für das Enga­ge­ment unse­rer Part­ner in Sachen Nach­hal­tig­keit und spie­len eine zen­tra­le Rol­le in unse­ren Bewer­tungs­kri­te­ri­en.





Kath­rin Dinh, Sus­taina­bi­li­ty Mana­ge­rin HP Deutsch­land


1)

HP hat kla­re Nach­hal­tig­keits­zie­le defi­niert und doku­men­tiert deren Ziel­er­rei­chung seit über zwei Jahr­zehn­ten in einem jähr­li­chen Nach­hal­tig­keits­be­richt. Bereits mit der Grün­dung von HP haben sich unse­re Grün­der im Hin­blick auf Nach­hal­tig­keit enga­giert – das The­ma ist daher Teil unse­rer DNA. Daher ist es auch das obers­te Ziel von HP, das welt­weit nach­hal­tigs­te und gerech­tes­te Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men zu wer­den. Zur Nach­hal­tig­keit gehört für uns aber nicht nur der Kli­ma­schutz, son­dern auch Men­schen­rech­te und digi­ta­le Gerech­tig­keit. Alle Mit­ar­bei­ter von HP wer­den jähr­lich zum The­ma Inte­gri­tät bei HP geschult. Über 99 Pro­zent der Mit­ar­bei­ter schlie­ßen die Schu­lung jähr­lich ab, wel­che unse­re Erwar­tun­gen in Bezug auf Inte­gri­tät und die Ach­tung von Men­schen­rech­ten kom­mu­ni­ziert.

Auch in der Pro­dukt- und Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ist Nach­hal­tig­keit ein eben­so wich­ti­ges The­ma wie bei der Pro­dukt­ent­wick­lung. Hier fol­gen wir unse­rem Leit­bild Nach­hal­tig­keit by Design. Die­ses schließt alle Berei­che ein: Dazu gehört die Her­stel­lung von der Mate­ri­al­aus­wahl bis zu Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren, der Trans­port bis hin zur Repa­rier­bar­keit der Pro­duk­te. Der Ener­gie­ver­brauch bei der Her­stel­lung und der Nut­zung ist eben­so ein Kri­te­ri­um wie das fach­ge­rech­te Recy­cling am Ende des Pro­dukt-Lebens­zy­klus.


2)

Unser HP Ver­hal­tens­stan­dard für Lie­fe­ran­ten ist der Kern unse­rer Zusam­men­ar­beit mit die­sen und legt fest, was wir von ihnen erwar­ten. Bei unse­ren Lie­fe­ran­ten füh­ren wir regel­mä­ßi­ge Audits durch, bei denen wir die gene­rel­len Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen über­prü­fen. Zu den Kri­te­ri­en gehö­ren bei­spiels­wei­se die Besei­ti­gung des Abfalls und vor allem auch, ob Schutz­vor­schrif­ten ein­ge­hal­ten wer­den. Ganz wich­tig: Es gibt kla­re Vor­ga­ben zur Behand­lung der Mit­ar­bei­ter sowie für die Ein­hal­tung der Men­schen­rech­te. Wir legen sehr gro­ßen Wert dar­auf, dass unse­re Part­ner die­se Maß­ga­ben ein­hal­ten.

Für unse­re Part­ner haben wir das HP Ampli­fy Impact Pro­gramm auf­ge­legt, eine Spe­zia­li­sie­rung des Part­ner­pro­gramms mit Fokus auf Nach­hal­tig­keit. HP Ampli­fy Impact ist das Part­ner­be­wer­tungs- und Schu­lungs­pro­gramm von HP. Mitt­ler­wei­le sind bereits mehr als 3.500 Part­ner welt­weit in über 43 Län­dern zer­ti­fi­ziert – Ten­denz wei­ter stei­gend. Part­ner, die am HP Ampli­fy Impact Pro­gramm teil­neh­men, beken­nen sich zu den ent­spre­chen­den Stan­dards sowie auch zu einem gemein­sa­men Enga­ge­ment mit HP für Nach­hal­tig­keit. Im Gegen­zug unter­stützt HP die Akti­vi­tä­ten der Part­ner in die­sem Bereich.




Danie­la Rak, Head of ESG Ger­ma­ny & Aus­tria bei Koni­ca Minol­ta


1)

Das The­ma Nach­hal­tig­keit wird bei Koni­ca Minol­ta umfas­send und inno­va­tiv kom­mu­ni­ziert. Im Mit­tel­punkt der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie für Mit­ar­bei­ten­de ste­hen das fir­men­ei­ge­ne Intra­net und die öffent­li­che Home­page, auf denen Infor­ma­tio­nen über die Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven und ‑erfol­ge des Unter­neh­mens bereit­ge­stellt wer­den.

Das Intra­net infor­miert die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter mit aus­führ­li­chen Arti­keln und Berich­ten über lau­fen­de und geplan­te Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te bis hin zu inter­ak­ti­ven Info­gra­fi­ken und Vide­os, die kom­ple­xe The­men ver­ständ­lich machen.

Auf der öffent­li­chen Home­page www.konicamonilta.de wird ein ähn­li­cher Ansatz ver­folgt, aller­dings mit einem stär­ke­ren Fokus auf die Außen­dar­stel­lung und Kom­mu­ni­ka­ti­on der Nach­hal­tig­keits­wer­te des Unter­neh­mens gegen­über Inter­es­sen­tIn­nen und Kun­dI­in­nen, Inves­to­ren und der brei­ten Öffent­lich­keit.

Der kürz­lich erreich­te Gewinn des Deut­schen Nach­hal­tig­keits­prei­ses 2024 im Bereich Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie ist ein aktu­el­ler Beleg für die Wirk­sam­keit der Bemü­hun­gen von Koni­ca Minol­ta, dem The­ma Nach­hal­tig­keit sowohl intern als auch extern einen hohen Stel­len­wert ein­zu­räu­men.


2)

Die Über­prü­fung der Lie­fe­ran­ten und Part­ner von Koni­ca Minol­ta hin­sicht­lich ihrer Nach­hal­tig­keits­leis­tung ist ein mehr­stu­fi­ger Pro­zess. Die regel­mä­ßi­ge Durch­füh­rung von Lie­fe­ran­ten­au­dits und ‑befra­gun­gen spielt dabei eine zen­tra­le Rol­le. Die­se Audits ermög­li­chen es uns, Infor­ma­tio­nen über Nach­hal­tig­keits­prak­ti­ken direkt bei den Lie­fe­ran­ten zu sam­meln und aus­zu­wer­ten.

Dar­über hin­aus führt Koni­ca Minol­ta vier­tel­jähr­lich inter­ne Audits im Rah­men einer Risi­ko­ana­ly­se durch. Die­se regel­mä­ßi­ge Über­wa­chung hilft, poten­zi­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen und ent­spre­chend zu reagie­ren.

Ein wich­ti­ger Aspekt ist dabei die Reak­ti­on auf exter­ne Infor­ma­tio­nen wie nega­ti­ve Medi­en­be­rich­te oder Hin­wei­se, die über eine Whist­le­b­lower-Hot­line ein­ge­hen. Die­se kön­nen auf Umwelt­ver­stö­ße, Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen oder ande­re frag­wür­di­ge Prak­ti­ken eines Lie­fe­ran­ten hin­wei­sen. In sol­chen Fäl­len sucht Koni­ca Minol­ta den Dia­log mit dem betrof­fe­nen Lie­fe­ran­ten, um die Situa­ti­on zu klä­ren und zu ver­bes­sern. Es wer­den doku­men­tier­te Maß­nah­men ergrif­fen, um die Ein­hal­tung der Nach­hal­tig­keits­stan­dards sicher­zu­stel­len. Die­ser Pro­zess wird ab 2024 durch das Gesetz zur Lie­fer­ket­ten­sorg­falts­pflicht wei­ter for­ma­li­siert wer­den.





Dr. Jens Geb­hardt, Com­mer­cial Direc­tor Kin­narps GmbH


1)

Nach­hal­tig­keit ist nicht nur ein zen­tra­les Leit­bild unse­res Unter­neh­mens, es ist das Fun­da­ment unse­rer Fir­men­kul­tur und prägt unser täg­li­ches Han­deln seit der Grün­dung 1942 in Schwe­den. Dabei wol­len wir uns ste­tig ver­bes­sern und dies gemein­sam mit unse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern umset­zen.

Daher haben wir diver­se Kanä­le eta­bliert, um das The­ma Nach­hal­tig­keit tief in unse­rem inter­nen Aus­tausch zu ver­an­kern. Über unser welt­wei­tes Intra­net kom­mu­ni­zie­ren wir regel­mä­ßig aktu­el­le Infor­ma­tio­nen, Zie­le und Erfol­ge im Bereich Nach­hal­tig­keit. Auch unser Busi­ness Book ist ein zen­tra­les Instru­ment, das die Nach­hal­tig­keits­phi­lo­so­phie unse­res Unter­neh­mens wider­spie­gelt. Es wird ergänzt durch unse­ren jähr­li­chen Nach­hal­tig­keits­be­richt, der trans­pa­rent unse­re Fort­schrit­te und Her­aus­for­de­run­gen doku­men­tiert.

Unse­re Web­site bie­tet nicht nur exter­nen Inter­es­sen­ten, son­dern auch unse­ren Team­mit­glie­dern stets aktua­li­sier­te Ein­bli­cke in unse­re Nach­hal­tig­keits­be­mü­hun­gen und ‑pro­jek­te.

Um das Wis­sen und das Enga­ge­ment der Kin­narps-Teams zu ver­tie­fen, inte­grie­ren wir das The­ma Nach­hal­tig­keit fest in unse­re Schu­lungs­pro­gram­me. Jede neue Mit­ar­bei­te­rin und jeder neue Mit­ar­bei­ter wird zudem in unse­rer Zen­tra­le in Kin­narp umfas­send in unse­re Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie ein­ge­führt. Dies stellt sicher, dass Nach­hal­tig­keit vom ers­ten Tag an Teil des Den­kens und Han­delns wird.

Die­se Maß­nah­men sind Aus­druck unse­res Enga­ge­ments, Nach­hal­tig­keit als einen inte­gra­len Bestand­teil unse­rer Unter­neh­mens-DNA zu leben und ste­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.


2)

Die Prü­fung der Nach­hal­tig­keits­leis­tung unse­rer Lie­fe­ran­ten und Part­ner nimmt bei Kin­narps eine zen­tra­le Rol­le ein. Unser Ein­kaufs­team arbei­tet im Ein­klang mit dem Lie­fer­ket­ten­ge­setz mit einem spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten Kata­log, der die Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en defi­niert, die unse­re Lie­fe­ran­ten erfül­len müs­sen. Die­ses Instru­ment ermög­licht es uns, eine umfas­sen­de Bewer­tung vor­zu­neh­men, die sowohl öko­lo­gi­sche als auch sozia­le Aspek­te berück­sich­tigt.

Unse­re local sourcing Beschaf­fungs­stra­te­gie setzt auf regio­na­le Lie­fe­ran­ten, die so nah wie mög­lich an den Kin­narps Fer­ti­gungs­stät­ten lie­gen und unse­ren Anfor­de­run­gen ent­spre­chen.

Dar­über hin­aus wird die Prü­fung der Nach­hal­tig­keits­leis­tung der Lie­fe­ran­ten auch durch unse­re Sus­taina­bi­li­ty Mana­ge­rin Johan­na Ljung­gren eva­lu­iert. Die­se zen­tra­le Rol­le gewähr­leis­tet, dass Nach­hal­tig­keits­prin­zi­pi­en kon­se­quent in der gesam­ten Lie­fer­ket­te berück­sich­tigt und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den.

Wir set­zen zudem seit vie­len Jah­ren das Bet­ter Effect Tool ein, das eine umfas­sen­de Bewer­tung unse­rer Pro­duk­te ermög­licht und sich über sie­ben Kern­be­rei­che der Nach­hal­tig­keit erstreckt und auf unse­rer Web­site ein­ge­se­hen wer­den kann. Ein Kri­te­ri­um hier­bei ist die sozia­le Ver­ant­wor­tung unse­rer Pro­duk­te. Dies umfasst die Über­prü­fung von Pro­duk­ti­ons­be­din­gun­gen, die Ein­hal­tung von Arbeits­stan­dards und die Sicher­stel­lung von fai­ren Arbeits­prak­ti­ken. Da unse­re Pro­duk­ti­ons­stät­ten aus­schließ­lich in Schwe­den lie­gen, fällt uns die­se Über­prü­fung beson­ders leicht.

Wir betrach­ten unse­re Lie­fe­ran­ten und Part­ner als ver­län­ger­ten Arm unse­rer Nach­hal­tig­keits­be­stre­bun­gen und wol­len gemein­sam an der Ein­hal­tung unse­rer hohen Stan­dards arbei­ten, um Ver­än­de­run­gen vor­an­zu­trei­ben.






1)

Kyo­cera bekennt sich klar zum The­ma Nach­hal­tig­keit. Das Mit­ein­an­der von Mensch und Umwelt steht als fes­ter Bestand­teil unse­rer Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie im Mit­tel­punkt unse­res Han­delns und unse­rer Kom­mu­ni­ka­ti­on. Dar­an ori­en­tie­ren sich unse­re unter­neh­me­ri­schen Ent­schei­dun­gen und auch unse­re Mit­ar­bei­ten­den. In der inter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on – per­sön­lich oder digi­tal – heben wir her­vor, wie wich­tig es ist, nach­hal­tig zu agie­ren – für jeden Ein­zel­nen. Sei es beim Papier­ver­brauch, bei Dienst­rei­sen oder bei der Nut­zung digi­ta­ler Tools – wir arbei­ten stän­dig an Ver­bes­se­run­gen. Auch unse­re Unter­neh­mens­richt­li­ni­en wer­den regel­mä­ßig über­prüft und geschärft. So bevor­zu­gen wir bei­spiels­wei­se Elek­tro­au­tos als Dienst­wa­gen und ver­wen­den im Betriebs­re­stau­rant in unse­rer Zen­tra­le aus­schließ­lich Natur­fleisch.

Dar­über hin­aus sor­gen inter­ne Aktio­nen für mehr Bewusst­sein. Jähr­li­ches High­light ist die Kyo­cera Nach­hal­tig­keits­wo­che, bei der wir täg­lich kon­kre­te Tipps für mehr Nach­hal­tig­keit im All­tag „von Mit­ar­bei­ten­den für Mit­ar­bei­ten­de“ vor­stel­len oder uns per­sön­li­chen Her­aus­for­de­run­gen im Umgang mit Res­sour­cen stel­len.


2)

Ver­ant­wor­tungs­vol­les wirt­schaft­li­ches Han­deln kann nur funk­tio­nie­ren, wenn wir in unse­rer Lie­fer­ket­te mit Part­nern zusam­men­ar­bei­ten, die unse­re Wer­te tei­len. Des­halb füh­ren wir mit unse­ren Lie­fe­ran­ten regel­mä­ßig Schu­lun­gen und Audits durch, um unse­rer Ver­ant­wor­tung in Bezug auf Arbeits­be­din­gun­gen, Gesund­heit, Sicher­heit, ethi­sche Geschäfts­prak­ti­ken und Umwelt­schutz gerecht zu wer­den.

Um unse­re hohen Stan­dards in der gesam­ten Lie­fer­ket­te sicher­zu­stel­len, nut­zen wir stren­ge CSR-Richt­li­ni­en, die sowohl für uns selbst als auch für unse­re Lie­fe­ran­ten welt­weit gel­ten. Neben Umwelt­aspek­ten spie­len auch die Arbeits­be­din­gun­gen eine wich­ti­ge Rol­le. Dazu füh­ren wir jähr­lich Erhe­bun­gen durch und besu­chen auch Lie­fe­ran­ten für eige­ne Audits. Der Dia­log ist dabei der Schlüs­sel, um gemein­sam Fort­schrit­te in Sachen Nach­hal­tig­keit zu erzie­len.

Dar­über hin­aus sind wir selbst Mit­glied der gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­ti­on „Respon­si­ble Busi­ness Alli­ance“, die kürz­lich unse­re Pro­duk­ti­ons­stät­ten in Chi­na und Viet­nam hin­sicht­lich Arbeits­si­cher­heit und Arbeits­be­din­gun­gen einem unab­hän­gi­gen Audit unter­zo­gen und aus­ge­zeich­net hat.





Micha­el Lang, Geschäfts­füh­rer Lex­mark DACH


1)

Das The­ma Nach­hal­tig­keit ist seit mehr als 25 Jah­ren in unse­rer DNA ver­an­kert und ist heu­te inte­gra­ler Bestand­teil unse­rer Pro­duk­te und Lösun­gen. Die Tat­sa­che, dass wir Nach­hal­tig­keit sub­stan­zi­ell, ernst­haft und kon­se­quent seit vie­len Jah­ren umset­zen, ist einer der Grund­pfei­ler unse­res Erfolgs und hat uns als Vor­rei­ter für die Bran­che eta­bliert. Jede Lex­mark-Abtei­lung lebt die­ses The­ma, nicht nur mit Wor­ten, son­dern auch mit Taten – von der Pro­dukt­ent­wick­lung über Sales und Pro­fes­sio­nal Ser­vices bis hin zu Mar­ke­ting – und natür­lich unse­rem Envi­ron­ment-Social-Gover­nan­ce („ESG“)-Team.

Unse­re ESG-Abtei­lung treibt auf glo­ba­ler, euro­päi­scher und natio­na­ler Ebe­ne unse­re Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven vor­an – etwa unse­re Ver­pflich­tung zur Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2025, die Errich­tung einer gro­ßen Solar­an­la­ge an unse­rem Haupt­sitz in den USA oder die Teil­nah­me als exklu­si­ver Part­ner der Druck­bran­che an wich­ti­gen EU-Kreis­lauf­wirt­schafts-Pro­jek­ten. Die­se Abtei­lung ist gewis­ser­ma­ßen unser Dreh- und Angel­punkt für Nach­hal­tig­keit – sie inter­agiert und kom­mu­ni­ziert mit allen ande­ren Abtei­lun­gen und initi­iert Schu­lun­gen.

Nach­hal­tig­keit ist bei uns außer­dem zur Chef­sa­che erklärt wor­den und genießt so die vol­le Unter­stüt­zung durch das obers­te Manage­ment – eine wich­ti­ge Tat­sa­che, um die Moti­va­ti­on unse­rer Mit­ar­bei­ter, die Sus­taina­bi­li­ty als eines der wich­tigs­ten Zukunfts­the­men anse­hen und wirk­lich stolz auf unse­re Pio­nier­ar­beit sind, immer wie­der zu unter­stüt­zen. Vie­le unse­rer Mit­ar­bei­ter sind aus Eigen­in­itia­ti­ve und Über­zeu­gung dabei und kom­mu­ni­zie­ren ihre Begeis­te­rung über unse­re Nach­hal­tig­keits­maß­nah­men immer wie­der über alle Kanä­le nach innen und außen: ob im per­sön­li­chen Gespräch mit Part­nern und Kun­den, über unse­re Part­ner-News­let­ter, unse­re Social-Media-Posts, in inter­nen und exter­nen Web­i­na­ren und Work­shops oder – last but not least – mit­tels unse­res neu gestal­te­ten Show­rooms in unse­rer DACH-Zen­tra­le in Neu-Isen­burg, der ganz auf die­ses The­ma zuge­schnit­ten ist.


2)

Lex­mark hat den Ver­hal­tens­ko­dex der Respon­si­ble Busi­ness Alli­ance (RBA) ange­nom­men und ver­folgt aktiv des­sen Ein­hal­tung, ergänzt durch den Lex­mark Ver­hal­tens­ko­dex für Lie­fe­ran­ten. Letz­te­rer basiert unter ande­rem auf Stan­dards der UNO, OECD sowie der RBA. Auch hier ist Nach­hal­tig­keit zum inte­gra­len Bestand­teil der Lie­fe­ran­ten­aus­wahl- und ‑bin­dungs­pro­zes­se von Lex­mark gewor­den. Wir las­sen sogar durch Drit­te VAP-Audits für jeden Tier-1-Lie­fe­ran­ten für die Hard­ware-End­mon­ta­ge durch­füh­ren.

Um die Kon­for­mi­tät mit den gesetz­li­chen und behörd­li­chen Anfor­de­run­gen, den ver­trag­li­chen Anfor­de­run­gen in Bezug auf die sozia­le und öko­lo­gi­sche Ver­ant­wor­tung sicher­zu­stel­len, erwar­ten wir von unse­ren Lie­fe­ran­ten, dass sie regel­mä­ßi­ge Selbst­be­wer­tun­gen ihrer Ein­rich­tun­gen durch­füh­ren. Sie müs­sen zudem erlau­ben, dass Lex­mark oder Drit­te Audits der sozia­len und öko­lo­gi­schen Ver­ant­wor­tung in den Räum­lich­kei­ten durch­füh­ren kön­nen, in denen Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen für Lex­mark her­ge­stellt und erbracht wer­den.

Lex­mark bemüht sich auch dar­um, Lie­fe­ran­ten, die einer Min­der­heit ange­hö­ren, zu för­dern und ihnen Chan­cen zu bie­ten. Das Lex­mark-Pro­gramm zur För­de­rung der Lie­fe­ran­ten­viel­falt basiert auf den Lex­mark-Wer­ten des gegen­sei­ti­gen Respekts, der gesell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung und der Inte­gri­tät.





Lothar Kro­c­zek und
Alex­an­der Här­tel, Geschäfts­füh­rer der
F.-Martin Stei­fen­sand
Büro­mö­bel GmbH


1)

Im Rah­men des Unter­neh­mens­leit­bil­des sind die Eck­punk­te zur Nach­hal­tig­keit defi­niert. Jeder Mit­ar­bei­ter kann die­se nach­le­sen und wird ange­hal­ten, den Richt­li­ni­en zu fol­gen. Hier­zu gehört der über­leg­te Umgang mit Umwelt- und Ener­gie­be­las­ten­den Mate­ria­li­en und das Han­deln zu die­sem The­ma.


2)

Auch den Lie­fe­ran­ten wer­den unse­re Vor­ga­ben zur Nach­hal­tig­keit kom­mu­ni­ziert.

Im Rah­men der Jah­res­ge­sprä­che mit die­sen wird die Ein­hal­tung unse­rer Richt­li­ni­en abge­fragt. Mit einer Eigen­erklä­rung wer­den die Zie­le gemein­sam defi­niert und die Umset­zung über­prüft.





Sta­nis­lav Zucker­mann, Head of Sales bei der IDS – Intel­li­gent Data Sys­tems GmbH


1)

In all unse­ren Kun­den­pro­jek­ten haben wir das Pri­vi­leg, Zeu­ge von Nach­hal­tig­keit zu sein und die­se Phi­lo­so­phie fest in unse­re Unter­neh­mens­kul­tur zu ver­an­kern.

IDS steht für Intel­li­gen­te Daten Sys­te­me und signa­li­siert vor­aus­schau­end, dass wir inno­va­ti­ve und intel­li­gen­te Lösun­gen im Bereich Druck- und Auto­ID anbie­ten. Unser Ziel ist es, unse­re Kun­den dabei zu unter­stüt­zen, noch effek­ti­ver und res­sour­cen­scho­nen­der zu arbei­ten. Es ist für uns von gro­ßer Bedeu­tung, dass Nach­hal­tig­keit nicht bloß als Mög­lich­keit betrach­tet wird, son­dern als essen­zi­el­le Vor­aus­set­zung für den Erfolg unse­rer Kun­den im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb. Wir im Team ver­wen­den ger­ne den Begriff der Fair-Play-Stra­te­gie: Wirt­schaft­lich­keit dank Nach­hal­tig­keit.

Wir set­zen bewusst auf Gerä­te von renom­mier­ten Her­stel­lern, die von hoher Qua­li­tät sind und eine lan­ge Lebens­dau­er haben. Die­se Gerä­te sind nicht nur tech­no­lo­gisch fort­schritt­lich, son­dern ver­brau­chen auch bei anspruchs­vol­len Auf­ga­ben weni­ger Ener­gie.

Unse­re Kun­den wer­den außer­dem von uns regel­mä­ßig mit Repa­ra­tur­leis­tun­gen ver­sorgt, um unnö­ti­ge Neu­an­schaf­fun­gen mög­lichst zu ver­mei­den. Dabei bemüht sich unser Ser­vice-Team, die meis­ten Pro­ble­me mit unse­rem per­sön­li­chen Online-Sup­port oder per Fern­war­tung zu lösen. Das ist nicht nur schnell und bequem für unse­re Kun­den, son­dern för­dert auch den Umwelt­schutz durch jede ver­mie­de­ne Fahr­stre­cke.

Da der lang­fris­ti­ge Erfolg von IDS in ers­ter Linie von Men­schen abhängt, ist die sozia­le Kom­po­nen­te ein inte­gra­ler Bestand­teil unse­rer Auf­fas­sung von Nach­hal­tig­keit als Unter­neh­men. In regel­mä­ßi­gen Mit­ar­bei­ter­be­spre­chun­gen schaf­fen wir Platz für einen leb­haf­ten Aus­tausch ver­schie­de­ner Stand­punk­te, Erfah­run­gen und Ideen. Jeder Mit­ar­bei­ter bei IDS hat eine Stim­me und wird gehört. Zugleich berich­ten wir kon­ti­nu­ier­lich auf unse­rer Web­sei­te über unse­re regel­mä­ßi­gen gemein­nüt­zi­gen Akti­vi­tä­ten, um auch außer­halb der Fir­ma unse­re sozia­le Ver­ant­wor­tung zu leben.


2)

Unse­re Erwar­tungs­hal­tung an unse­re Lie­fe­ran­ten und Part­ner beim The­ma Nach­hal­tig­keit ist genau­so anspruchs­voll wie die unse­rer Kun­den an uns. Wir besu­chen per­sön­lich die Stand­or­te unse­rer Lie­fe­ran­ten, um uns ein Gesamt­bild von Arbeits­be­din­gun­gen, umwelt­be­wuss­ten Her­stel­lungs­pro­zes­sen, ethi­schen Prak­ti­ken und sozia­ler Ver­ant­wor­tung direkt vor Ort zu machen. Dabei ach­ten wir dar­auf, dass erneu­er­ba­re Ener­gie­quel­len in den Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen unse­rer Part­ner inte­griert sind und Maß­nah­men zu Ein­gren­zung von CO2-Emis­sio­nen getrof­fen wer­den. Beim Eti­ket­ten­druck raten wir ver­stärkt zum Ein­satz von Liner­less-Dru­ckern sowie zur Ver­wen­dung von öko­lo­gi­schen Tin­ten, Papie­ren und Kleb­stof­fen. Für uns ist es ein gutes Zei­chen, wenn Lie­fe­ran­ten und Part­ner inter­na­tio­na­le Nach­hal­tig­keits­zer­ti­fi­zie­run­gen oder Aus­zeich­nun­gen erwor­ben haben. Wir legen gro­ßen Wert auf die Ver­wen­dung umwelt­freund­li­cher Hard­ware-Kom­po­nen­ten, die recy­cel­bar sind und einen gerin­gen Ener­gie­ver­brauch haben.

Unse­re lang­jäh­ri­ge Zusam­men­ar­beit mit Kyo­cera als Gold-Part­ner ver­deut­licht ein­drucks­voll unser tief ver­wur­zel­tes Bestre­ben, Nach­hal­tig­keit zu för­dern. Die Dru­cker von Kyo­cera zeich­nen sich durch eine gerin­ge Anzahl an Ver­schleiß­tei­len aus und ver­fü­gen über einen opti­mier­ten Strom­ver­brauch. Mit nach­hal­ti­gen Ver­pa­ckungs­ein­hei­ten und dem Print-Green-Pro­gramm haben wir in Kyo­cera den idea­len Part­ner für eine nach­hal­ti­ge Zukunft gefun­den.





Tors­ten Bech­ler, Mana­ger Pro­duct Mar­ke­ting, Sharp Busi­ness Sys­tems Deutsch­land GmbH


1)

Im Jahr 2019 hat Sharp die „Sharp Eco Visi­on 2050“ for­mu­liert, eine lang­fris­ti­ge Umwelt­ziel­set­zung, die auf der bereits im Jahr 1992 ein­ge­führ­ten Umwelt­po­li­tik des Unter­neh­mens „Crea­ting an Envi­ron­men­tal­ly Con­scious Com­pa­ny with Sin­ce­ri­ty and Crea­ti­vi­ty“ basiert. Auf die­ser Basis ver­fol­gen wir bis 2050 lang­fris­ti­ge Zie­le vor allem in drei Fokus­be­rei­chen: Bekämp­fung des Kli­ma­wan­dels, Recy­cling von Res­sour­cen sowie Arbeits­si­cher­heit und Umwelt­schutz. In die­sem Kon­text strebt Sharp mit Blick auf das im Pari­ser Abkom­men fest­ge­leg­te 1,5°C‑Ziel an, erneu­er­ba­re Ener­gien zu nut­zen sowie die Treib­haus­gas­emis­sio­nen so weit wie mög­lich zu redu­zie­ren.

Regel­mä­ßig füh­ren wir Schu­lun­gen zu die­sem The­ma für alle Mit­ar­bei­ter durch und stel­len ihnen ent­spre­chen­de Mate­ria­li­en zur Ver­fü­gung, aus denen die wesent­li­chen Umwelt­zie­le und ‑akti­vi­tä­ten der Sharp Busi­ness Solu­ti­ons Deutsch­land her­vor­ge­hen. Die­se Bro­schü­ren und Mate­ria­li­en wer­den kon­ti­nu­ier­lich aktua­li­siert und hel­fen dabei, alle Mit­ar­bei­ter aktiv in die Umset­zung der Zie­le und Akti­vi­tä­ten ein­zu­bin­den.


2)

Für den Ein­kauf bezie­hungs­wei­se die ein­ge­kauf­ten Dienst­leis­tun­gen von Sharp Busi­ness Sys­tems Deutsch­land erfolgt eine umfas­sen­de und regel­mä­ßi­ge Durch­füh­rung von Audits sowie von dar­auf auf­bau­en­den Bewer­tun­gen der Lie­fe­ran­ten von Sharp. Die Kri­te­ri­en dafür hat Sharp in sei­nem „Sup­p­ly Chain CSR Deploy­ment Gui­de­book“ fest­ge­hal­ten, das auf den „Basic Purcha­sing Prin­ci­ples“ des Unter­neh­mens basiert. Hier­bei wird unter ande­rem das Ziel ver­folgt, poten­zi­el­le CSR-Risi­ken in der Lie­fer­ket­te zu iden­ti­fi­zie­ren und – wenn not­wen­dig – zu redu­zie­ren.

Im Fokus ste­hen dabei neben den Berei­chen Umwelt­schutz und Emis­si­ons­re­du­zie­rung, nach­hal­ti­ge Was­ser­wirt­schaft sowie Res­sour­cen- und Ener­gie­spar­sam­keit auch die Ach­tung von Men­schen­rech­ten sowie die Ein­hal­tung von Gesund­heits- und Sicher­heits­be­stim­mun­gen ent­lang der kom­plet­ten Lie­fer­ket­te. Ins­be­son­de­re die Bekämp­fung von Kin­der- und Zwangs­ar­beit sowie von Dis­kri­mi­nie­rung haben dabei einen hohen Stel­len­wert. Auch die Ein­hal­tung arbeits­recht­li­cher Vor­schrif­ten, wie bei­spiels­wei­se das Recht von Arbeit­neh­mern, sich zu orga­ni­sie­ren, erach­ten wir als beson­ders wich­tig. Die Über­prü­fun­gen die­ser Anfor­de­run­gen über­neh­men – neben den Audits – soge­nann­te Self-Assess­ment Ques­ti­on­n­aires (SAQs).





Rudolf Beckert, Pro­ku­rist, Betriebs­lei­ter, Lei­tung Qua­li­täts­ma­nage­ment bei der Top­star GmbH


1)

Für Mit­ar­bei­ter in der Pro­duk­ti­on ste­hen an aus­ge­wie­se­nen Stel­len Com­pu­ter mit Zugang zum Intra­net bereit, zudem wer­den die Infor­ma­tio­nen in Kurz­form an den betrieb­li­chen Infor­ma­ti­ons­ta­feln aus­ge­hängt und auf das Intra­net ver­wie­sen.

Die Ver­ant­wor­tung für das Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment ver­ste­hen wir als gemein­schaft­li­che Auf­ga­be aller Mit­ar­bei­ter im Unter­neh­men. Die zen­tra­le Koor­di­na­ti­on erfolgt in regel­mä­ßi­gen Mee­tings der obers­ten Füh­rungs­ebe­ne und wird mitt­ler­wei­le ins­be­son­de­re von der Geschäfts- und Betriebs­lei­tung wei­ter­ent­wi­ckelt. Seit 2008 wird jähr­lich gemein­sam mit Ver­ant­wort­li­chen aus allen Abtei­lun­gen ein Umwelt- und Qua­li­täts­pro­gramm erar­bei­tet, das kon­kre­te Zie­le und Maß­nah­men in die­sen Berei­chen defi­niert.

Die­se Maß­nah­men und Ziel­ter­mi­ne wer­den abge­stimmt, fest­ge­hal­ten und nach­ver­folgt. Pro­zes­se, Anla­gen und Pro­duk­te befin­den sich dadurch in einem kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­rungs­pro­zess unter öko­no­mi­schen, öko­lo­gi­schen und sozia­len Aspek­ten. Die defi­nier­ten Umwelt- und Qua­li­täts­zie­le wer­den jähr­lich im Umwelt­au­dit über­prüft und kom­mu­ni­ziert.

Um Emis­sio­nen zu sen­ken, wer­den die Mit­ar­bei­ter in Ein­zel- und Team­ge­sprä­chen für die­ses The­ma sen­si­bi­li­siert – bei­spiels­wei­se wer­den Fahr­ge­mein­schaf­ten und die Nut­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­mit­tel geför­dert.

Und schließ­lich haben Mit­ar­bei­ter seit dem Früh­jahr 2019 die Mög­lich­keit, ein von Top­star bezu­schuss­tes E‑Bike zu lea­sen und dadurch auf die Fahrt mit dem Auto teil­wei­se zu ver­zich­ten.


2)

Wir sind davon über­zeugt, dass geleb­te Kom­mu­ni­ka­ti­on eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für nach­hal­ti­ge Lie­fe­ran­ten­be­zie­hun­gen ist. Mit­ar­bei­ter ein­zel­ner Unter­neh­mens­be­rei­che kom­mu­ni­zie­ren daher fast täg­lich mit unse­ren Zulie­fe­rern.

Um unse­rer Ver­ant­wor­tung bis in die Lie­fer­ket­ten hin­ein nach­zu­kom­men, ach­ten wir dar­auf, dass auch unse­re Geschäfts­part­ner die öko­lo­gi­schen, sozia­len und ethi­schen Prin­zi­pi­en unse­res Unter­neh­mens ein­hal­ten. Der Top­star Code of Con­duct gilt dem­entspre­chend auch in Bezug auf das Beschaf­fungs­ma­nage­ment.

Des Wei­te­ren sind Lie­fe­ran­ten aus Dritt-Staa­ten nach den sozia­len Stan­dards der amfo­ri „Busi­ness Social Com­pli­ance Initia­ti­ve“ (BSCI) zer­ti­fi­ziert, wel­che die The­men, Öko­lo­gie, Öko­no­mie und Sozia­les beinhal­tet.

Durch regel­mä­ßi­ge Lie­fe­ran­ten­ge­sprä­che und Lie­fe­ran­ten­be­su­che, wer­den die ver­ein­bar­ten The­men veri­fi­ziert und doku­men­tiert. In unse­rem inte­grier­ten Lie­fe­ran­ten­be­wer­tungs­sys­tem wer­den Merk­ma­le wie Ter­min­treue, Qua­li­tät und Nach­hal­tig­keit nach einem Punk­te­sys­tem begut­ach­tet. Dies bil­det die Bewer­tungs­grund­la­ge für alle Lie­fe­ran­ten.

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